Fürchtet euch nicht!
Diese Botschaft wird in der Bibel oftmals erwähnt. Zunächst im Alten Testament, wo Gott mit den Menschen gesprochen hat, am Beispiel Abrahams. Dann im Neuen Testament durch Jesus Christus, je nach Situation. Gott weiß, dass, wenn wir Angst haben, diese uns lähmen kann, und so sind wir fruchtlos für den Herrn. Wenn wir aber uneingeschränkt an Gott festhalten, erst dann verschwindet die Angst, was auch immer auf uns im Leben zukommt. Um das deutlich zu machen, möchte ich ein paar Ereignisse hervorheben, die mit dieser Botschaft konfrontiert wurden.
Zunächst gab es Abraham, er lebte in einer unwirklichen Zeit, die viele Gefahren beinhaltete. Gott forderte ihn auf, seine Familie zu verlassen und in ein fremdes Land zu ziehen. Er sagte zu ihm: "Verlass deine Heimat, deine Sippe und die Familie deines Vaters und zieh in das Land, das ich dir zeigen werde" (1. Mose 12, 1). Obwohl er nicht wusste, was auf ihn zukommen wird, ließ er sich darauf ein. Trotz Angst vertraute er Gott uneingeschränkt, daher wird er auch von ihm als Vater vieler Völker genannt und als Freund Gottes.
Ein weiteres Ereignis spielte sich am See Genezareth ab. Die Jünger fuhren mit dem Boot voraus. Dann kam plötzlich ein Sturm auf, und das Schiff drohte unterzugehen. Da sahen sie in der Ferne eine Gestalt, die immer näher kam. Sie glaubten, es wäre ein Geist, doch es war Jesus, der auf dem Wasser ging. Doch er sagte zu ihnen: "Fasst Mut! Ich bin´s, fürchtet euch nicht!" (Matthäus 14, 27). Da waren sie erleichtert. Auf einmal wurde Petrus mutig und wollte das Gleiche machen wie Jesus. Jesus forderte ihn auf und sagte: "Komm!" (Matthäus 14, 29). Petrus tat es, und als er auf dem stürmischen Wasser war und diese hohen Wellen bemerkte, bekam er Angst. Somit musste Jesus ihn retten. Beide stiegen in weiterer Folge ins Boot, und der Sturm legte sich. Der Sturm kann auch für uns eine Metapher sein, weil wir auch in unserem Leben vielen Stürmen ausgesetzt sind. Dann ist es gut, Jesus Christus zu vertrauen, dass sich alles wieder zum Guten wendet.
Auch König Saul fürchtete sich vor David. David war ein Schafshirte, doch weil er reinen Herzens war, wurde er von Gott zum nächsten König auserkoren. Samuel, der Prophet, musste die Salbung durchführen. Der Grund lag darin, dass König Saul zu stolz wurde und sich so immer mehr von Gott entfernte. Als dann König Saul mitbekam, dass David bei dem Volk gut ankam, versuchte er, ihn auf die Seite zu schaffen, doch es gelang ihm nicht, weil Gott über David die Hand hielt. So heißt es, "als Saul sah, wie gut David alles gelang, fürchtete er sich noch mehr vor ihm" (1. Samuel 18, 15). König Saul war nicht nur neidisch, sondern auch voller Misstrauen und Missgunst. Er verstrickte sich immer mehr in Sünde.
Sehr oft habe ich mit Menschen zu tun, die vor anderen Angst haben. Doch Jesus sagt in der Bibel, dass wir es nicht zulassen sollen, denn sie sind auch nur Menschen. Daher ist der beste Weg, den wir gehen können, die Behörden einzuschalten, wenn es einen unberechenbaren Menschen gibt, der Gewalt in welcher Form ausübt. Dann gibt es die Angst vor Menschen, die aus anderen Kulturen kommen, weil sie uns nicht ähnlich sind. Wir vergessen, dass wir alles Gottes Geschöpfe sind. Jesus sagt uns in der Bibel, wann wir Angst haben sollen: "Fürchtet euch nicht vor denen, die nur den Leib, aber nicht die Seele töten können. Fürchtet euch vor Gott, der Leib und Seele ins ewige Verderben schicken kann" (Matthäus 10, 28).
Diese Beispiele zeigen, wenn wir uns vor etwas fürchten, dass es uns nicht gut geht. Daher bitten sie Gott, ihnen zu helfen, wenn sie Furcht haben. Er wird ihnen helfen, damit fertigzuwerden, das kann ich nur bestätigen. Wie kann ich das? Wenn ich Furcht hatte, bat ich Gott, dass er mir hindurchhilft, was er auch tat, und diese verschwand. Machen sie es genauso, vertrauen sie uneingeschränkt Gott.