Liebt einander!!!
Die Bibel gibt uns einen Einblick darüber, unsere Mitmenschen zu lieben. Auch als Jesus Christus zu seinem Vater in den Himmel zurückkehrte, ließ er folgende Botschaft zurück und zwar "liebt einander". Jetzt können wir überlegen, was man darunter verstehen könnte. Zum einen können wir mit Gewissheit sagen, dass die Liebe an uns von Gott kommt, denn er hat uns zuerst geliebt. Das beweist er uns jeden Tag. Wie können wir das erkennen? Schauen wir in die Natur, er schenkt uns das vielfältige Essen, die wunderschönen Kleidungen oder Häuser, in denen wir wohnen. Ohne ihn würde das alles nicht geben, das muss uns bewusst werden. Denn Gott sagt uns in 1. Mose 8, 22 folgendes: "Von jetzt an gilt, solange die Erde besteht: Nie werden aufhören Saat und Ernte, Frost und Hitze, Sommer und Winter, Tag und Nacht". So sehr liebt uns Gott, dass wir an der Hoffnung festhalten können, dass er alle seine Versprechen an uns einhält. Aber warum orientieren wir uns nicht an der Aussage, die Jesus Christus allen Menschen zurückließ, den Juden zuerst und den Nichtjuden. Somit gab uns Jesus Christus zu verstehen, dass Gott jeden Einzelnen liebt. Er macht keinen Unterschied, wer zu welchem Volk gehört, das sollte uns endlich bewusst werden. Wenn jemand seinen Mitmenschen nicht achtet und wertschätzt, sollte dieser nachdenken, woran es liegen kann oder Gott darum bitten, ihm/ihr zu helfen. Auch Paulus, ein Apostel von Jesus Christus, fordert uns auf "liebt einander von Herzen als Brüder und Schwestern, und ehrt euch gegenseitig in zuvorkommender Weise" (Römer 12, 10). Er kritisiert sich selbst als "Fehlgeburt" (1. Korinther 15, 8), weil er, als er noch nicht an Jesus glaubte, die Anhänger von Jesus töten ließ. Doch Gott hatte Erbarmen mit ihm und so wurde er ein Verfechter von Jesus Christus. Wenn wir Menschen betrachten, die sich gegenseitig Leid antun, ob männlich oder weiblich, dann müsste uns dieses Verhalten wachrütteln. Denn was bringt denn dieser Kampf? Nichts außer Leid und Gewalt. Gott hat uns als Mann und Frau geschaffen, damit wir uns gegenseitig unterstützen, wertschätzen und lieben. Denn dadurch widerspiegelt sich die Liebe Gottes in den Menschen. Vielfach verursachen in Zusammenhang mit Gewalt noch immer die Männer das größte Leid in Gesellschaften. Wie können Männer aus dieser Teufelsspirale aussteigen? In dem "[…] die Männer ihre Frauen lieben wie ihren eigenen Körper. Denn ein Mann, der seine Frau liebt, liebt sich selbst" (Epheser 5, 28). Daher sollten jene Männer überlegen, ob sie sich selbst wirklich lieben können. Wenn sie das tun, dann werden sie nicht fremdgehen. Denn durch das Fremdgehen produzieren sie viel Leid in ihren Familien, angefangen von ihrer Frau und den Kindern, und zerstören so ihre Familie. Gott schuf den Mann und die Frau als eine Einheit, doch wir Menschen wollen davon nichts wissen, weil wir glauben, etwas zu versäumen, was nicht der Tatsache entspricht. Denn eine Ehe in Liebe ist etwas Wundervolles, das können mein Gatte und ich nur bestätigen. Deshalb fordert uns Johannes auf: "Liebt nicht die Welt und das, was zu ihr gehört! Wer die Welt liebt, in dessen Herz gibt es keine Liebe zum Vater" (1. Johannes 2, 15). Was will Johannes uns damit sagen? Nun, jemand, der keinen Glauben besitzt, lebt nach den weltlichen Maßstäben, indem er alles konsumiert, was ihm oder anderen schaden kann, wie dem Ehebruch, Diebstahl, Missbrauch, Unzucht, Vergnügungssucht, Prostitution usw. Zudem nimmt dieser Mensch auf seine Mitmenschen keine Rücksicht, sondern nur seine "Ichbezogenheit" lebt er aus. Dieses Individuum liebt sich selbst und andere nicht, sondern liebt lediglich das Geld. Gott hat für so einen Menschen keinen Stellenwert. Trotzdem können diese Menschen jederzeit zu Gott umkehren, denn Gott freut sich, wenn ein Sünder heimkehrt, so groß ist Gottes Liebe. Denn Jesus Christus sagte: "Wenn ihr mich liebt, werdet ihr meine Gebote befolgen" (Johannes 14, 15). Mein Gatte und ich können es nur bestätigen, denn dadurch haben wir wirkliche Freiheit in uns.