Der Fischer, der zum Fels wurde
Petrus, der zuvor Simon hieß, bekam von Jesus den neuen Namen. Denn Jesus wollte auf ihn seine Gemeinde aufbauen. Er sah ihn als einen Anführer und gab ihm auch die notwendige Autorität. Als auch Jesus ihn aufforderte, ihm nachzufolgen, tat er dies, ohne es zu überlegen. Denn er war auch einer, der das Wunder mit den Fischen sah. Petrus wurde schon als Kind darüber aufgeklärt, dass eines Tages der Messias kommen wird. Er hatte einen Bruder mit dem Namen Andreas, auch dieser war ein Jünger von Johannes, dem Täufer. Andreas erzählte ihm von Jesus und wie er von Johannes am Jordan getauft wurde und dann eine Taube vom Himmel herabkam und eine Stimme im Himmel sagte: "Das ist mein geliebter Sohn, hört auf ihn." Er war so überwältigt, dass er alle, die es mitbekamen, suchte und somit seinen Bruder Petrus aufsuchte und ihm berichtete. Doch Petrus war noch nicht überzeugt, denn er war damit beschäftigt, für das tägliche Überleben zu sorgen. Als Petrus mit Jesus in Berührung kam, sagte er ihm, er sei nicht würdig, doch Jesus sah ihn sehr wohl als würdig an. Somit zog er mit den anderen Aposteln und Jesus durch das Land, um vom Reich Gottes zu berichten und dass dieses bereits da sei.
Er schrieb den 1. und 2. Petrusbrief, wo er das Gottesreich beschrieb und den Segen für das jüdische Volk, aber auch für die nichtjüdischen Völker. Hierbei erwähnt er die Hoffnung auf das ewige Leben, das allen Menschen zusteht, vorausgesetzt, sie wollen es haben. Dann ruft er die Menschen auf, ein Leben zu führen, das Gott gefällt, in dem er Folgendes zum Ausdruck bringt.
"Bemüht euch daher um ein klares, nüchternes Denken und um Selbstbeherrschung. Setzt eure ganze Hoffnung auf die Gnade, die euch bei der Wiederkehr von Jesus Christus erwartet. Gehorcht Gott, weil ihr seine Kinder seid. Fallt nicht in eure alten schlechten Gewohnheiten zurück" (1. Petrus 1, 13-14).
Er gibt uns zu verstehen, wenn wir uns auf Gott einlassen, dann brauchen wir ein verändertes Denken und zwar im positiven Sinne. Wir leben dann in der Freude, Liebe und Frieden und lassen das negative Leben, wie den Neid, die Missgunst oder schlechtes Benehmen zurück. Das bedeutet, wir werden geistig wiedergeboren. Wir wollen unseren Mitmenschen nur Gutes tun. Zudem erwähnt er auch, dass wir leiden werden und wenn das passiert, sollen wir Gott vertrauen, dass er uns hindurchhilft. Denn am Ende gibt es immer ein Licht, das uns trösten soll.