Quelle des Lebens
Der Weg zu Gott - glauben, hoffen, lieben

Paulus der vorher Saulus war

Paulus, der zuvor als Saulus von Tarsus lebte, wurde von Jesus Christus bekehrt. Er gehörte der Glaubensrichtung der Pharisäer an, die die strengsten Regeln hatten, die sie auch innerhalb der Bevölkerung durchsetzten. Wenn sich jemand nicht an die Regeln hielt, wurde er aus der Synagoge ausgeschlossen. Die Schriftgelehrten und Pharisäer untermauerten Gott und setzten menschengemachte Rituale durch und taten so, als ob sie glauben würden. Der Status war ihnen wichtiger, als den Menschen, die unter den Römern viel leiden mussten, zu helfen. Er war einer, der es bejahte, Stephanus, einen Anhänger Jesu, zu steinigen. Somit begann er mit der Hilfe der Pharisäer, jeden zu verfolgen, der an Jesus Christus glaubte. Er ließ sich sogar Vollmachten ausstellen, um die Anhänger Jesu bestrafen zu dürfen. Er war gnadenlos. Als er eines Tages mit seinen Schergen nach Damaskus unterwegs war, wurde er von einem Licht geblendet, und eine Stimme fragte ihn, warum er ihn verfolge. Paulus fragte: "Herr, wer bist du?" und die Stimme sagte: "Ich bin Jesus von Nazareth, den du verfolgst." Darauf wurde er blind, seine Anhänger brachten ihn nach Damaskus, wo er drei Tage lang ausharren musste. Doch dann bekam er eine Vision von Gott, dass ihn ein Mann mit dem Namen Hananias aufsuchen würde. So geschah es. Hananias bekam von Gott den Auftrag, Paulus wieder sehend zu machen, der überglücklich war. Und so wurde Paulus ein Verfechter von Jesus Christus. Er predigte ununterbrochen beim nichtjüdischen Volk. Zudem schrieb er viele der Briefe in der Bibel. Was sah Gott in ihm? Vermutlich seine Leidenschaft für Gott und sein Wirken. Jedoch fand diese Leidenschaft zuvor unter falschen Voraussetzungen statt; nunmehr wurde er durch Gott in die richtige Richtung gelenkt. Bis zu seinem Tod war er glücklich, für Gottes Reich zu kämpfen. Ein Vers, den Paulus hinterließ, war: 

"Ich bin überzeugt: Nichts kann uns von der Liebe Gottes trennen. Weder Tod noch Leben, weder Engel noch Mächte, weder unsere Ängste in der Gegenwart noch unsere Sorgen um die Zukunft, ja nicht einmal die Mächte der Hölle können uns von der Liebe Gottes trennen" (Römer 8, 38) oder "Lass dich nicht vom Bösen überwinden, sondern überwinde das Böse durch das Gute!" (Römer 12, 21).

Für Paulus gibt es nichts, was uns von Gott trennen kann. Lediglich wir selbst können es, indem wir Gott ignorieren, so tun, dass alles von Menschen ausgeht und so Gott aus unserem Leben verbannen. Lassen sie es nicht so weit kommen, setzen sie Gott an erster Stelle, dann die Mitmenschen und sich selbst. Denn nicht umsonst fordert uns Jesus auf, wie wir lieben sollen. Er artikuliert es folgendermaßen: "Du sollst den Herrn, deinen Gott, von ganzem Herzen, von ganzer Seele, mit all deinen Gedanken und all deiner Kraft lieben. Liebe deinen Nächsten wie dich selbst" (Markus 12, 31-32).