Quelle des Lebens
Der Weg zu Gott - glauben, hoffen, lieben

Der Arzt

Lukas, ein Freund von Paulus, der nicht nur von Gott berufen wurde, Menschen zu heilen, sondern auch Jesus Christus, Gottes Sohn, zu bezeugen. Denn er glaubte uneingeschränkt an ihn und wurde nicht müde, sich dafür unermüdlich einzusetzen, den Menschen davon zu erzählen. Denn er sah auch das Unheil, das in dieser Zeit das römische Reich für die Menschen brachte. Viele Völker wurden von ihnen unterjocht, versklavt, gekreuzigt oder misshandelt. Denn diese spielten sich als Herren auf. Doch kontinuierlich kamen auch römische Bürger zum Glauben, doch die Mehrheit hielt an ihrem Fehlverhalten fest. Lukas durfte Paulus im Gefängnis besuchen, und so konnte er seine Wunden, denen man ihm zugefügt hatte, heilen. Trotz der ständigen Gefahr, das Christentum zu verbreiten, wurde er nicht müde, sich für Jesus Christus einzusetzen und den Menschen, ihn nahezubringen. Denn das war die einzige Hoffnung, die die Menschen hatten. Mit seiner Hilfe wurden auch die vielen Wunder, die Jesus tat, in die Welt hinausgetragen. 

Das Lukas-Evangelium wurde mit so einer Hingabe geschrieben. Er war der einzige Apostel, wo Frauen vermehrt in den Mittelpunkt gestellt und erwähnt wurden. Denn er lehnte sich intensiv an Jesus Christus an, keinen Unterschied zwischen Männern und Frauen zu machen, weil wir alles Gottes Geschöpfe sind. Denn für Jesus Christus war keiner besser als der andere, sondern die Menschen, ob Mann oder Frau, sollen sich ergänzen und unterstützen. Wenn wir Jesu Lehren ernst nehmen, dann kann jedes Haus Rettung erfahren. Denn in Lukas 19, 19-20 heißt es folgendermaßen:

"Jesus erwiderte: Heute hat dieses Haus Rettung erfahren, denn dieser Mann hat sich als Sohn Abrahams erwiesen. Der Menschensohn ist gekommen, um Verlorene zu suchen und zu retten".

Bei dieser Aussage von Jesus geht es um Zachäus' Haus, der ein mächtiger Steuereintreiber war. Doch den Leuten gefiel es gar nicht, dass sich Jesus mit solchen Menschen abgab. Hier sieht man die Barmherzigkeit, die er für Zachäus hatte. Dadurch hatte sich Zachäus entschlossen, den Menschen die Hälfte seines Vermögens zu spenden und die zu viel bezahlte Steuer den Bürgern zurückzuzahlen. So ein Verhalten gefällt Gott. 

In einem weiteren Fall ging es um eine Witwe, die alles gab, was sie hatte. Dann sagte Jesus zu seinen Jüngern: "Ich versichere euch, sagte er, diese arme Witwe hat mehr gegeben als alle anderen. Denn jene gaben nur einen Bruchteil von ihrem Überfluss, sie aber, arm wie sie ist, gab alles, was sie besaß" (Lukas 21, 3-4). 

Diese Aussage meint nicht, dass wir alles aufgeben sollen, was wir besitzen, sondern wir sollen so viel geben, wie wir selbst entbehren können, es geht nur um einen Ausgleich. Dann würde es jedem Menschen besser gehen und jeder hat genug zum Leben.. Denn es heißt nicht umsonst: "Es liegt mehr Glück im Geben als im Nehmen" (Apostelgeschichte 20, 35). Leben wir nach diesem Grundsatz, und Gott hat mit uns eine Freude.