Quelle des Lebens
Der Weg zu Gott - glauben, hoffen, lieben

Was ist die Nächstenliebe?

Mancher wird sich fragen, was ist eigentlich die Nächstenliebe und was bringt sie mir im Leben. Bevor ich mich näher befasse, möchte ich die Menschheitsgeschichte betrachten. Seit es die Menschen gibt, gab es unglaubliche Verbrechen. Diese Gewalttaten waren so unmenschlich, dass man Schwierigkeiten hat, sie auszusprechen, angefangen von unterschiedlichen Misshandlungen bis zu Morden. Und dieses Grauen wurde in fast allen Völkern gelebt. Hierfür Beispiele des falschen Handelns. Angefangen von Adam und Eva, die falsches taten und Gott nicht vertrauten, sondern einem Wesen, das sie nicht kannten. Dann ihre Kinder Kain und Abel, wo der erste Mord aus Eifersucht begann. Oder die Zeit Noahs, wo es keine Achtung unter den Menschen gab, sondern nur ein Dahinmetzeln, außer Noah mit seiner Familie, die von Gott auch gerettet wurden. Alle anderen Menschen fanden durch die Flut den Tod. Und so ging es kontinuierlich weiter. Es gab keine Epoche, wo es keine Kriege gab. Man müsste sich die Frage stellen, ist der Mensch ein dummes Wesen? Gott konnte es nicht mehr ertragen, was sich die Menschen antaten, und so gab er sich zu erkennen. Wie wird sich jeder fragen? Er suchte sich ein Volk - die Israeliten. Er sprach durch Propheten mit ihnen, Beispiele sind Daniel, Hesekiel, Jeremia oder Jesaja u. a. Alle diese Propheten erzählten dem Volk, was Gott von ihnen will. Doch leider wurde jeder von ihnen getötet, weil die Machthaber nichts davon hören wollten. 

Dann kam die römische Herrschaft und das war der Zeitpunkt, in dem Gottes Sohn Jesus Christus wirkte. In dieser Zeit fing die Nächstenliebe an. Menschen hassten sich untereinander, innerhalb der Völker, aber auch in den Völkern selbst. Einer glaubte, besser zu sein als der andere. So entstanden so viele Ungerechtigkeiten. Als Jesus mit seinem Wirken begann, wurde er von Johannes des Täufers getauft. Schon da zeigt Jesus, obwohl er Gottes Sohn war, seine Demut. Dann hielt er sich 40 Tage in der Wüste auf und wurde vom Teufel versucht, dem er alle standhielt, trotz der Verlockungen des Teufels. Der nächste Schritt war, dass er sich Jünger aus der Bevölkerung suchte, die weder in dieser Zeit angesehen waren. Sie waren unter anderem Fischer, Steuereintreiber oder Frauen. Doch die sogenannten Schriftgelehrten und Pharisäer verurteilten so ein Verhalten. Doch Jesus ließ sich nicht beirren, sondern forderte sie heraus. Er zog mit seinen Jünger*innen durchs Land und versuchte, den Menschen zu sagen, dass das Himmelreich nahe ist. Zudem heilte er viele Menschen von ihren Gebrechen - Blinde, Aussätzige, Stumme, weckte Tote auf. Und da fängt die Nächstenliebe an. Denn für Jesus war es nicht wichtig, wer welche Tätigkeit hat, sondern dass die Menschen an Gott und sein Wirken glauben. Worauf die Bessergebildeten, Schriftgelehrten und Pharisäer mit sich selbst beschäftigt waren. Sie hatten nichts für das Volk übrig, außer für ihre Rituale, denen sie den Menschen aufzwangen. Somit läutete Jesus Christus eine Art Revolution ein. 

Was können wir daraus mitnehmen? Nämlich Jesus Christus und seiner Nächstenliebe zu folgen. Für Menschen da zu sein, wenn sie Hilfe benötigen. Jeden Menschen wertzuschätzen und zu achten, auch wenn sie uns nicht ähnlich sind, da wir alles Gottes Geschöpfe sind. Sich dem Bösen entsagen und so keinem Menschen mehr zu schaden wie durch Betrug, Misshandlungen oder anderen negativen Haltungen. Im Vordergrund sollte es sein, füreinander da zu sein. Denn Jesus fordert in der Bibel uns auf, "einander zu lieben".