Die Mutter Gottes
Gottes Sohn hatte eine außergewöhnliche, starke und liebende Mutter. Als sie von einem Engel Gottes besucht wurde, war sie in der Blüte ihres Lebens. Obwohl sie im jugendlichen Alter war, nahm sie die Botschaft sehr ernst. Ihr wurde mit der Zeit bewusst, dass Gott sie aussuchte, seinen geliebten Sohn, Jesus Christus, auf die Welt zu bringen, der ein Licht für die ganze Welt sein sollte und noch immer ist. Maria war jedoch noch nicht verheiratet, sondern nur mit Josef verlobt. Als dieser bemerkte, dass Maria schwanger war, glaubte er zunächst, sie hätte ihn betrogen. Dem war nicht so. Als er gerade dabei war, die Verlobung zu ihr heimlich zu lösen, erschien auch ihm ein Engel, der ihn aufforderte, Maria zu heiraten, denn sie erwarte das Kind des Allerhöchsten. Josef tat, was der Engel ihm auftrug, ohne zu hinterfragen, und heiratete so Maria. Denn für Gott war es wichtig, dass Jesus bei Vater und Mutter, also in einer Familie, aufwuchs. Später hatte er auch einige Geschwister. Maria war der einzige Mensch, der Jesus von der Geburt bis zum Tod begleitete, denn Josef, sein Vater, verstarb schon vorher. Da sie jüdischer Herkunft war, wusste sie von der Prophezeiung, dass der Messias eines Tages kommen werde. Sie war überrascht, dass gerade Gott sie, ein unscheinbares Mädchen, jedoch reinen Herzens, ausgesucht hatte, den Messias auf die Welt zu bringen. Somit können wir mitnehmen, dass Gott sich gewöhnliche Menschen aussucht, die dann als sein Werkzeug dienen. Jesu Mutter und Josef als sein Vater unternahmen alles, um ihn glücklich zu machen, und so konnte er behutsam und in Frieden aufwachsen. Er lernte als Kind, was gut und böse ist. Jesus war nicht nur belesen in der Schrift der Propheten, sondern auch in handwerklichen Tätigkeiten. Denn sein handwerkliches Geschick wurde ihm von seinem irdischen Vater beigebracht, und so arbeitete er als Zimmermann, bis seine Berufung von Gott kam, den Menschen die frohe Botschaft zu verbreiten, dass das Himmelreich nahe ist. Maria vertraute Gott in jeder Beziehung uneingeschränkt und tat, was er ihr auftrug. Denn Maria sagte zum Engel Gabriel Folgendes: