Quelle des Lebens
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Frauen, die Jesus Gottes Sohn nachfolgten

In der Zeit, als Jesus, Gottes Sohn, auf der Erde wandelte, kam es zu einem Tabubruch, und zwar dahingehend, dass Jesus Frauen dazu einlud, ihm nachzufolgen, was sie auch taten. Doch den Schriftgelehrten und Pharisäern gefiel es gar nicht, und so verurteilten sie Jesus. Obwohl Männer und Frauen Gottes Geschöpfe sind, glaubten sie, mehr Rechte zu haben, und so lebten sie es unter falschen Voraussetzungen auch aus. So entstanden viele Ungerechtigkeiten durch die Männer in der Gesellschaft. Jesus prangerte ihr Verhalten auch an; dadurch machte er sich bei ihnen unbeliebt. Und so zeigte Jesus auf, dass Gott es nie so wollte. Denn er wollte, dass Männer und Frauen sich ergänzen sollten. Sukzessive nahmen Männer Jesus' Botschaft auch an und fingen an, ihre Frauen zu respektieren; die Männer, die Jesus ablehnten, lebten jedoch so weiter wie vorher. Er ließ sich von ihnen nicht beirren und zeigte auf, dass er keinen Unterschied machte, ob es sich um einen Mann oder um eine Frau handelte. Beide bekamen die gleiche Barmherzigkeit und Liebe von ihm. 

In der Bibel wird ein Beispiel erzählt, wo eine Frau Ehebruch beging. Doch der Mann, mit dem sie Falsches tat, wurde nicht öffentlich gedemütigt. Die Schriftgelehrten und Pharisäer verurteilten nur die Frau, ja, sie wollten sie sogar steinigen, wobei der Mann nicht zur Verantwortung gezogen wurde. An diesem Beispiel sieht man die Scheinheiligkeit der Menschen. Die Heuchler versuchten, Jesus von der Schuld der Frau, aber nicht von der Schuld des Mannes, zu überzeugen. Was tat Jesus in dieser Situation. Nun, er bückte sich und schrieb etwas auf die Erde und wie sie ihn nochmals aufforderten, etwas zu sagen, richtete er sich auf und sagte zu ihnen alle, die mit dabei waren folgendes. "Wer von euch ohne Sünde ist, der soll den ersten Stein auf sie werfen!" (Johannes 8, 7).  Dann bückte er sich wieder und schrieb im Sand weiter. Alle Anwesenden, die einen Stein in der Hand hielten, um die Frau zu steinigen, ließen diese fallen und zogen ab. Nach einer Weile stand er wieder auf und frage sie, "wo sind sie, hat dich keiner von ihnen verurteilt" (Johannes 8, 10). Worauf sie ihm antwortete: "Niemand Herr" (Johannes 8, 11). Darauf sagte er ihr: "Dann verurteile ich dich auch nicht. Geh und sündige nicht mehr". (Johannes 8, 11). 

In diesem Zusammenhang fordert uns Jesus auf, andere nicht zu verurteilen, da jeder Einzelne, ob Mann oder Frau, Fehler begeht. Demzufolge ist allein Gott unser aller Richter, weil er in die Herzen der Menschen sehen kann. Denn in Matthäus 7,1 steht geschrieben: "Hört auf, andere zu verurteilen, dann werdet auch ihr nicht verurteilt."  Nehmen wir diese Botschaft ernst!